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<pre>Vielleicht auch deshalb war die nach außen kommunizierte Stimmung bereits vor der Abreise ans Böllenfalltor erstaunlich gut: Dass die Mannschaft nun darüber hinaus sogar noch das Spiel gewann, passt da natürlich hervorragend in das Gute-Laune-Konzept.  <p> Der erste Spieltag ist durchaus torreich ausgefallen, natürlich wünschen sich viele, dass auch die zweite Runde so verläuft. Heidenheim und Augsburg sind für mich zwei Kandidaten, die in genau diese Kategorie fallen könnten.  <p>  Die zahlreichen starken Auftritte der vergangenen Wochen haben gleichwohl schon zur Genüge die prinzipielle Ersetzbarkeit eines jeden Leistungsträgers demonstriert; entsprechend wird vom verbliebenen Rest sicherlich auch dieses Mal nur umso tatendurstiger in die Hände gespuckt. <p> Dabei ist es aber natürlich allein dem Spielverlauf geschuldet, dass nach dem Untergang gegen die Werkself auch die Schlappe in München als eine herbe Enttäuschung zu werten ist: Noch nach 12 Minuten hatte an der Isar schließlich alles auf eine wundersame Auferstehung hingedeutet. <p>  Der VfB will hingegen weg vom Relegationsplatz, das rettende Ufer ist zwei Punkte entfernt. Was für Tore spricht? Fünf der letzten sechs Stuttgart-Spiele boten mehr als 2,5 Treffer, sowohl die Schwaben als auch Leverkusen übertrafen in 20 von 31 Matches die 2,5-Tore-Marke, womit sie ligaintern Platz drei und vier belegen. Die direkten Duelle waren bisher ebenfalls torreich: In drei der vergangenen vier direkten Aufeinandertreffen fielen sogar mehr als 3,5 Tore.  </pre>


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<pre>Da sich der Existenzkampf schon seit Wochen auf das bloße Ausgeben von Durchhalteparolen beschränkt, droht es nun auch gegen die Berliner Hertha ähnlich harmlos weiterzugehen — zumal die Domstädter davor zurückscheuen, den vielfach erprobten letzten Strohhalm im Abstiegskampf zu ziehen.  <p> 4 der letzten 5 Testspiele konnten nämlich gewonnen werden und beim bereits besprochenen 3:3 gegen den BVB zeigte der Aufsteiger enormes Selbstbewusstsein.  <p>  Nachdem der BVB in den vergangenen Wochen extrem schwankende Leistungen zeigte, scheinen mir die Westfalen an diesem Spieltag vor allem für eine riskante Wette geeignet zu sein. <p> Vor allem in der Defensive ist große Stabilität eingekehrt. Gerade einmal 18 Gegentreffer haben die Berliner in den ersten 16 Spieltagen der laufenden Bundesliga kassiert. Zum Vergleich: zum selben Zeitpunkt im Vorjahr waren es 30. <p>  In der Veltins-Arena hatten die Berliner am vergangenen Sonntag noch deutlich unter dem Eindruck der vorangegangenen Schlacht in Dortmund gestanden, wo die Alte Dame schlussendlich erst im Elfmeterschießen ihren Traum von der Teilnahme am Pokalfinale begrub.  </pre> 


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<pre> Was ohnehin nur noch eine Frage der Zeit war, ist seit vergangenem Spieltag endgültig: Hannover 96 ist nach 1974, 1976, 1986 und 1989 zum fünften Mal aus der Bundesliga abgestiegen.  <p> für jene Tipper, die hinsichtlich der klassischen Dreiweg-Wette unentschlossen sind, bietet dieses Duell der beiden Champions League-Vertreter eine ziemlich lukrative Alternative an: Torwetten!  <p>  Hatte sich die Punktevergabe zur Halbzeit eigentlich schon zugunsten der Werks-Kicker erledigt, wurden die Hausherren danach sichtlich vom Kampfgeist der Fohlen überrascht, die sich verdientermaßen innerhalb von nur 19 Minuten mit drei Treffern aus ihrer tiefen Krise schossen. <p>  „Solche Siege sind wahnsinnig wichtig für die Moral. Das war kämpferisch eine hervorragende Leistung und zeigt, dass die Mannschaft immer mehr zusammenwächst.“ <p>  Acht Bundesliga-Spiele (6S, 2U) hält die Serie der Gäste bereits an, bewerbsübergreifend sind es bereits 13 Spiele am Stück ohne Niederlage (10S, 3U) – inklusive Einzug ins Europa-League-Halbfinale. Der spanische Ex-Profi hat der Mannschaft eine Mentalität eingehaucht, die bemerkenswert ist. Nach einem durchwachsenen Herbst steht Bayer nun auf einem Europapokal-Platz und auch die Champions League ist „nur“ sechs Punkte entfernt.  </pre>


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<pre> Pal Dardai hat in seiner Ã„ra als Hertha-Coach bisher vor allem die Defensive gestärkt und neue Sicherheit in die Abwehrreihen gebracht. Mit zehn Gegentreffern gehört die Hertha-Abwehr zu den drei besten der Bundesliga. Nur der FC Bayern (4) und Ingolstadt (8) haben weniger Gegentreffer einstecken müssen.  <p> HSV-Coach Markus Gisdol bemüht sich, kühlen Kopf zu bewahren: „Wir sind noch nicht durch. Wir haben nur die Voraussetzungen geschaffen, dass wir es schaffen können.“   <p> Lediglich knappe anderthalb Wochen ist es bekanntlich her, dass Schalke vor den eigenen Anhängern gegen Schachtar Donezk gleichfalls mit 0:3 den Kürzeren zog — eine Packung, die das gerade erst gekittete Verhältnis zu den Fans wieder gründlich durcheinanderbrachte. <p>  Die erfolgreich erledigten Hausaufgaben hatten die Teams aus Hoffenheim und Augsburg am letzten Samstag nur in eine mittelmäßige Stimmung versetzt. Weil es auf den anderen Plätzen an Schützenhilfe fehlte, steuern nun beide Mannschaften auf ein Finale im direkten Aufeinandertreffen zu.  <p> Der Chefcoach wollte davon allerdings (noch) nicht viel wissen. „Solange rechnerisch noch alles möglich ist, fokussieren wir uns nur auf den nächsten Gegner. Wir lassen uns nicht verleiten in irgendeine Richtung. Wir bleiben weiter auf Kurs Klassenerhalt“, stellte Nouri klar.  </pre>


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<pre> Probleme haben die Ingolstädter, wenn überhaupt, im Spiel nach vorne. Erst drei Mal landete Kugel seit Saisonbeginn im gegnerischen Netz. Nur Schlusslicht Borussia Mönchengladbach tat sich bislang schwerer damit, das Runde ins Eckige zu bugsieren. Vor heimischem Publikum stehen die Schanzer sogar noch komplett ohne Torerfolg da.  <p> Die neue Harmlosigkeit im Angriff, immerhin erzielten die Mainzer in der Hinrunde 26 Tore, stimmt nachdenklich. „Wir hatten einfach zu wenig Torgefahr“, kritisierte Kapitän Nico Bungert nach der Niederlage gegen Schalke.  <p>  Bremen hingegen steht bei drei Siegen in der Fremde, das entspricht gerade einmal einem Fünftel. Zuletzt wurde auswärts in vier Begegnungen ein einziges Mal gepunktet, und das auch nur einfach. <p>  „Nach diesem Spiel sind wir sehr hart mit uns selbst ins Gericht gegangen. Das hat sich offenbar ausgezahlt. Wir sind als Mannschaft noch enger zusammengerückt.“  <p> Am vergangenen Spieltag gab es eine 2:3-Heimschlappe gegen RB Leipzig. Vor allem die erste Halbzeit war grottenschlecht.  </pre>


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